Fernpassrunde
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Eine nicht allzu ausgedehnte Runde, die aber trotz der relativ geringen Aufstiegsmeter und der geringen Kilometeranzahl zu den schwereren Touren im Mountainbikers-Paradise zu zählen ist. Der Grund ist der 85%-ige Anteil an Schotterwegen, welcher die 1290 Höhenmeter Aufstieg um einiges schwieriger macht. Gerade von der Marienbergalm hinauf zum Marienbergjoch ist der Weg teils mit losem Blockwerk gesäumt, sodass es hier einiger fahrtechnischer Qualitäten bedarf, um im Rhythmus zu bleiben und nicht vom Rad steigen zu müssen. Aber auch hinauf auf den Fernpass und von dort hinunter zum Fernsteinsee sind einige knifflige Passagen mit losem Schotter als Untergrund sowohl im Auf-, als auch im Abstieg zu bewältigen. Trotzdem lässt einem die Tour genügend Luft, um die Schönheiten der Fernpassregion entdecken zu können. Dabei sind die zahlreichen Seen, die auch zu einem kurzen Badestopp einladen, durch Felsstürze nach dem Abschmelzen der Eismassen am Ende der letzten Eisszeit entstanden, indem die Geröllmassen den Bächen nun den Weg versperrten und diese aufzustauen begannen. Von diesen tief grünen Gebirgsseen profitiert die Naturlandschaft. Dass aber der Fernpass immer schon eine wichtige Transitroute über die Alpen war, können wir auf dem Weg von Biberwier zum Fernsteinsee verfolgen. Auf der Route der Via Claudia passieren wir in den Fels eingekerbte Römerspuren und das Schloss Fernsteinsee, beides Zeugen dieser alten Handels- und Transitstraße über den Fernpass, die heutzutage durch die zahlreichen Biker zu neuem Leben erwacht.
Sehenswertes: Römmerspuren an der Via Claudia, Schloss Fernsteinsee Einstiegs-Orte: Nasserreith, Mieming, Biberwier Teile Deine Erfahrungen auf dieser Tour mit anderen |
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