mountainbikers paradise mobileMOUNTAINBIKERSPARADISE
SchwierigkeitExtrem
TechnikøS-GradS2
Konditionmax. S-GradS3

Diese Tour führt uns auf den mit 3123m höchsten Bike-Pass der Ostalpen. Die meisten Biker lassen sich jedoch mit dem Shuttle-Bus nach Sulden bringen, nehmen dann die Bahn hinauf zur 2610m hohen Bergstation der Seilbahn-Sulden nahe der Schaubachhütte und meistern noch die restlichen 500 Höhenmeter hinauf zum Joch, um dann vor allem den Downhill-Trail hinunter zur Zufallhütte zu genießen. Entgegen unserer grundsätzlichen Einstellung auf künstliche Aufstiegshilfen zu verzichten, macht es bei dieser großen Rundtour aber durchaus Sinn, die Seilbahn zu benützen. Denn die 1000 Höhenmeter Auffahrt bis nach Sulden kosten ja schon mal einiges an Kraft und die nachfolgenden 1300 Höhenmeter hinauf zum Madritschjoch gehören absolut in die Kategorie Quälerei, zumal die Luft auf 3000m bereits recht dünn wird. Wir mussten diese Erfahrung bereits einmal machen, da wir glaubten die Auffahrt zur Gänze bewältigen zu können. Doch gleich nach der Talstation geht es auf rauem, teils tiefem, schottrigem Untergrund bei mehr als 20° Steigung hinauf. Wir konnten den ersten Teil des Aufstiegs bewältigen, mussten dafür aber den zweiten Teil häufig schiebend zurücklegen, da die Kraft für nachfolgende Steilstücke jenseits der 30° einfach nicht mehr reichte, zumal sich der Untergrund absolut nicht besserte. Diesmal ließen wir also die Vernunft walten, schenkten uns wie fast alle anderen den Aufstieg zur Schaubachhütte und konnten dann das Teilstück von der Bergstation hinauf zum Madritschjoch weitgehend durchfahren. Das gewaltige Panorama mit Königsspitze und Ortler bei traumhaft schönem Sommerwetter, das man hier oben unbedingt haben sollte, konnten wir so ebenfalls entspannter genießen. Doch die Anspannung kehrt am Joch rasch wieder zurück, denn der 6,7 Kilometer lange Trail wartet sogleich mit der Schwierigkeit S3 auf. Wer hier kein Downhill-Spezialist ist, sollte das Bike die ersten Höhenmeter durchaus schieben. Nach den ersten 100 Höhenmetern wird’s deutlich einfacher. Der restliche Trail weist nun meist nur noch Schwierigkeiten von S1 auf, abschnittsweise auch noch S2 und nur noch ein kurzes Stück S3. Auf diesem schönen Hochgebirgs-Trail nähert man sich so stetig der Zufallhütte an, von wo es nur noch ein kurzes Stück bis zur beginnenden Asphaltstraße ist. In rasanter Abfahrt geht es durchs Martelltal hinab ins Vinschgau, wo wir in den Radweg einmünden und auf diesem zurück zu unserem Ausgangspunkt in Prad radeln.

Beste Jahreszeit: Jul. - Aug.
Einstiegs-Orte: Prad, Stilfs, Sulden, Martell, Schlanders, Laas

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StartPrad (910 m)
ZielPrad (910 m)
Länge71.2 km
Dauer7.5 St.
Max. Steigung32 %
Aufstiegsmeter2533 m
Abstiegsmeter2533 m
Höchster Punkt3123 m
Tiefster Punkt700 m
Asphalt50.8 km71 %
Waldweg6.7 km9 %
Schotter3.4 km5 %
Trail7.5 km11 %
Für die Befahrung derart gekennzeichneter Strecken-
abschnitte ist eine Erlaubnis des jeweiligen Gundeigentümers notwendig, welche vor Antritt der Tour eingeholt werden muss.